Das Ziel des Insitutes für Sicherheitsforschung ist gemäß den Vorgaben des Präsidiums die gemeinsame Durchführung von hochschuleigenen Forschungsprojekten mit interdisziplinärer Struktur und die gemeinsame Gestaltung einer offenen, fachbereichsübergreifenden Diskussionsplattform. Gemeinsam bedeutet hierbei mit den beteiligten Fachbereichen, aber auch mit weiteren interessierten Mitgliedern der Hochschule und externen Partnerinstitutionen.
Hierbei werden die unterschiedlichen Aspekte des Themas Sicherheit beleuchtet und in Form von neuen Konzepten sowie Hard- und Softwareentwicklungen innerhalb der vorgeschlagenen Forschungsprojekte umgesetzt. Die Zusammenführung der unterschiedlichen Betrachtungsweisen zum Thema Sicherheit in neue Produkte bildet die eigentliche Grundlage für eine neue Schwerpunktbildung im Forschungsbereich der Hochschule. So bedarf es insbesondere im Rahmen des Übergangs von problemorientierter Forschung in der Sensorik zu produktnäheren Systementwicklungen einer interdisziplinären Zusammenarbeit.
Diese Vorarbeiten sollen langfristig die Grundlage für eine gemeinsame Fortsetzung der bisher schon sehr erfolgreichen Einwerbung von Drittmitteln über den Forschungsschwerpunkt bilden.
Der Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften hat im Kontext der Sicherheitsforschung der physikalischen und chemischen Detektionstechnologien ein Institut für die Bereiche Detektion von Explosivstoffen, Counter-IED und Terrorismusbekämpfung gegründet.
Eine enge Verzahnung zwischen Forschung und Lehre soll im Forschungsinstitut durch gezielte Ansprache geeigneter Studierender der Bachelor- und Masterstudiengänge sichergestellt werden. Für wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird die Möglichkeit zur (kooperativen) Promotion als wichtiger Aspekt zur erfolgreichen Durchführung von Forschungsarbeiten betrachtet. Die Einrichtung eines regelmäßigen Seminars als projekt- und fachbereichsübergreifende Klammer ist vorgesehen.
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